Obedience

Übungs- und Trainingszeiten

 

Donnerstags ab 17 Uhr

Sonntags vormittags offenes Training nach Absprache
 

Leitung

Sylvia Brügge, mobil 0173 9438831 oder Email

Bettina Czerch, mobil 0173 6655745

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Obedience ist eine Sportart,

bei der das Team Mensch-Hund freudig zehn verschiedene Übungen absolviert, die bewertet werden.

 

Obedienceprüfungen werden durchgeführt in den Klassen Beginner, 1, 2 und 3.

 

Es wird der Umgang des Hundeführers (HF) mit dem Hund mit einem gewissen Punkteanteil bewertet. Unsensible Behandlung oder fehlende Kommunikation (auch Ignoranz seitens des Hundes) finden hier ihre Beachtung.

 

Im Gegensatz zu andere Hundesportsparten wird beim Obedience jede Übung vom Leistungsrichter (LR) sofort bewertet und der Hund darf nach jeder Übung kurz gelobt werden. Es werden Gruppenübungen, Fußarbeit, Apportieren, Voraussenden in verschiedenen Variationen (je nach Klasse), Geruchsunterscheidung und  Distanzarbeit abverlangt. Hierbei geht es um das Einnehmen von bis zu 6 verschiedenen Stellungen entfernt vom HF und ohne sich vorwärts oder rückwärts zu bewegen. Die Distanzarbeit ist mit der korrekten Fußarbeit die wohl größte Herausforderung im Obedience.

 

Die Voraussetzung für die Teilnahme an der Beginner-Prüfung ist eine bestandene Begleithundeprüfung (BH). Die Durchführungen in den einzelnen Klassen werden durch die PO Obedience (neu 2016) für die Klassen Beginner bis Klasse 3 (FCI-Klasse, in der auch Europa- und Weltmeisterschaften geführt werden) geregelt.

In der Beginner-Klasse wird besonders in besonderem Maße auf die Sozialverträglichkeit des Hundes Wert gelegt. In den Leistungsstufen 1, 2 und 3 wird eine kontinuierlich ansteigende Leistungsanforderung und Weiterentwicklung der Übungen erkennbar. Grundsätzlich kann man sagen, dass Obedience für Menschen und ihre Hunde geeignet ist, die Spaß daran haben in zum Teil kleinsten Schritten Übungen mit sehr unterschiedlichen Anforderungen zu erlernen. Es ist erforderlich, immer wieder (auch außerhalb des Hundeplatzes) einzelne Übungen und ganz besonders die Aufmerksamkeit des Hundes zu seinem HF zu trainieren – sonst wird man über die Beginnerklasse kaum hinaus kommen.

 

Das Besondere am Obedience ist, dass alle Übungen ruhig und kontrolliert durchgeführt werden müssen, was bei einer Prüfungsdauer von 10 -20 Minuten (je nach Tempo des HF) voraussetzt, dass der Hund gelernt hat bis zum Schluss motiviert und freudig mit seinem HF zusammen zu arbeiten. Es ist eine der großen Herausforderungen für den HF die Motivation des Hundes über einen so langen Zeitraum zu erhalten. Hieraus wird klar ersichtlich, dass mit Zwang gar nichts, mit Konsequenz, Ruhe und Vertrauen und gemeinsamem Spaß aber Alles zu erreichen ist . . .