GH = Gebrauchshundesport ( ehem. VPG, SchH)

Übungs- und Trainingszeiten

 

 

Montag ab 18:00 Unterordnung / Schutzdienst

Mittwoch ab 18:00 Unterordnung / Schutzdienst

Freitag ab 18:00 Unterordnung / Schutzdienst

Sonntags Fährtenarbeit und Training nach Absprache

 

 

 

Leitung

Stefan Klose: 0173.3173041 oder Email

Angi Herth: 0157.85440816 oder Email

Gerhard Beetz: 0171.4215921 oder Email

 

 


UO = Unterordnung / SD = Schutzdienst

Der Gebrauchhundesport (GH) besteht aus 3 Elementen: Unterordnung Schutzdienst und Fährtenarbeit

Die Unterordnung des Hundes ist eine Gehorsamsprüfung ohne Leine, die Fußgehen, sowie die Übungen Sitz, Platz und Steh und die Arbeit mit dem Apportierholz beinhaltet.

 

 

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Schutzdienst bietet sich für Hundesportler an, die mit ihrem Hund bereits einen Grundgehorsam erarbeitet haben.Der Hund sollte gesund sein, gern spielen und kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen im normalen sozialen Umgang zeigen. Beute jagen, fangen, erkämpfen und verteidigen war für den Urahn des Hundes lebensnotwenig.

Diese Verhaltensweise ist bei den meisten unserer Haushunde noch stark ausgeprägt und genau darum geht es im Schutzdienst. Dreh- und Angelpunkt ist der Hetzarm (Beute) - ihn will der Hund jagen, fangen, erkämpfen. Der Scheintäter ist Spielkamerad und Kokurrent gleichermaßen, denn so leicht gibt dieser die Beute nicht her.

Außerdem muss der Hund einen sehr guten Gehorsam zeigen - den heiß begehrten Hetzarm bei  dem Kommando "Aus"  los zu lassen ist gar nicht so leicht oder erst um mehrer Verstecke laufen, obwohl Hund genau weiß, wo denn der Kumpel mit dem Hetzarm steht.

Ziel des Schutzdienstes ist es nicht, Hunde gegenüber Menschen aggressiv zu stimmen. Angeborenes Verhalten wird ausgelebt und durch zuverlässigen Gehorsam abgesichert. Bei richtiger Ausbildung ist Schutzdienst eine interessante Aufgabe für Hund und Hundeführer.

 

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Fährtenarbeit ist eine Ausbildung, die nicht auf dem Übungsplatz des Hundevereins erfolgen kann. Damit die Hunde mit natürlichen Böden in Kontakt kommen, sollte in verschiedenen Geländen geübt werden. Das Gelände sollte nicht allzu viel betreten sein und auf einer Wiese sollte das Gras nicht zu hoch sein - denn der Hund sollt mit der Nase suchen und nicht mit den Augen die Wegstecke erfassen. Die Nase einzusetzen müssen die Hunde - man glaubt es kaum - oft erst lernen. Die Fährtenausbildung kann dem Hund viel Spaß bereiten und ist hauptsächlich eine Fleißaufgabe für den Hundführer.


 

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Für die Fährte gilt folgendes Regelment: Für Anfänger muss sie mindestens 3 Minuten (in dieser Zeit sind die Geruchsstoffe am stärksten) bis 3 Stunden für die Fährtenhundprüfung 1 und 2 (FH 1 und 2) liegen. Das Fährten benötigt man für die FH-Prüfung 1 und 2, wobei der Hund in der FH1 6 Winkel, mindestens 7 Schenkel und 4 Gegenstände suchen und verweisen muss. In der FH2 gilt es 7 Winkel mindestens 8 Schenkel und 7 Gegenstände zu suchen und zu verweisen. Auf Anweisung des Fährtenlegers läuft eine fremde Person für die FH1 dreimal und die FH2 mindestens zweimal quer durch die Fährte. Man erhält so eine "Verleitungsfährte", die frischer ist als die eigentliche Fährte. Beim Legen dieser Fährte dürfen weder Hundeführer noch Hund anwesend sein. Weiterhin wird das Fährten für die Vielseitigkeitsprüfung 1-3 (VPG) benötigt. In der VPG1 liegt die Fährte mindestens 20 Minuten, in VPG 2 mindestens 30 Minuten - in 1 und 2 muss der Hund 2 Winkel, 3 Schenkel und 2 Gegenstände und in der VPG3 (hier liegt die Fährte mindestens 60 Minuten) 4 Winkel, 5 Schenkel und 3 Gegenstände suchen und verweisen. Das einzigste Kommando, das bei all diesen Prüfungen erlaubt ist heißt "such".

Wer glaubt, dass der Gebrauchshundesport etwas für seinen Hund sei und selbst Spaß an Unterordnung, Schutzdienst und Fährten hat, ist herzlich eingeladen zu unseren Übungsstunden.

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